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Konzert am 17. Februar 2008

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Konzert, 7. Januar 2007

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Zeitungsbericht von Georg Veh

Dorfprozelten : Ein Konzert par excellence bekamen die Zuhörer am Sonntagnachmittag in der bis auf den letzten Platz besetzten St. Vituskirche zu Gehör. Christian Hofmann, hervorragender Panflötenspieler, der seine Instrumente in Eigenregie auch baut, die von ihm gegründete und unterrichtete Kindergruppe „Paninio“ und die „Musikfreunde PAN- tastisch“ boten unter dem Motto „Faszination Panflöte“ ein eindrucksvolles Programm. Im Mittelpunkt dieser Veranstaltung stand das Instrument, das Christian Hofmann seit seiner Jugendzeit begeistert und voll in Bann hält, die Panflöte. Ein Instrument, das mit seiner Klangeinzigkeit und - fülle Wehmut und Sehnsucht ausstrahlt, viele Menschen fasziniert. Hofmann und seine Team demonstrierten, dass sich mit der Panflöte nicht nur Popularmusik interpretieren lässt, sondern auch klassische Melodien. Neben der Kindergruppe „Paninio“ hat er auch die „Musikfreunde PAN-tastisch“ ins Leben gerufen. Die herrliche Akustik in der von Architekt und Dombaumeister Joseph Schmitz erbauten neuromanischen Kirche brachten die Vorträge voll zur Geltung. Carmen Schüll erläuterte die einzelnen Stücke und führte gekonnt durch das Programm.
Mit dem bekannten Song „Suspicious minds“ von Elvis Presley eröffnete Christian Hofmann den Vortragsreigen. Ein meisterlicher Vortrag, der die große Tonfülle des Instruments unter Beweis stellte, begleitet wurde er auf dem Akkordeon von Albrecht Hench, Bürgstadt, von der Headline Showband, das einen dezenten Hintergrund schaffte und die Panflöte voll zur Geltung kommen ließ. Der Panflötennachwuchs „Paninio“ stellte sich mit dem „Ersten Panflötenlied“, komponiert von Christian Hofmann, und der amerikanischen Volksweise „Jingle Bells“ vor. Es war interessant, sie in ihrer Begeisterung und in ihrer Beherrschung des schwierigen Instruments zu beobachten. Sie freuten sich über den großen Beifall, den sie für ihr Können einheimsen konnten. Seine ganze Musikalität, das eindrucksvolle Beherrschen des Instruments und seine Freude am Spiel mit den Tönen demonstrierte Christian Hoffmann mit den Stücken „Tomorrow never come“ von Ronan Keating, Your`ve lost that loving feeling“ von Elvis Presley und „A whiter shade of pale“ von Procul Harum .Ein Highlight seines Könnens zeigte er mit dem „Rondo a la turca“ von Wolfgang Amadeus Mozart. Das in höchster Konzentration und mit größter Präzision vorgetragene Stück begeisterte das Publikum. Eine derart komplizierte Tonabfolge in rasanter Schnelligkeit auf dem schwierigen Instrument vorgetragen, war der abendliche Glanzpunkt. Die harmonische Begleitung lag wieder bei Albrecht Hench mit dem Akkordeon.
Mit bekannten Weisen, die ins Ohr gingen, demonstrierten die acht Mitglieder der Musikfreunde PAN- tastisch, dass sich auch modernes Liedgut auf der Panflöte ausgezeichnet anhört. Über sieben Brücken musst du gehn“ von Karat, „Ich bete an die Macht der Liebe“ von Wolfgang Rehfeldt, „In mir klingt ein Lied“ von Frederic Chopin und „Von guten Mächten wunderbar geborgen“ von Dietrich Bonhoeffer stellten sie dies unter Beweis. Besonders gefallen haben diese mehrstimmig gesetzten Lieder.. In den begleitenden Texten zeigte Carmen Schüll den Werdegang der Panflöte auf, die zu den ältesten Musikinstrumenten der Menschheit zählt. In Griechenland war sie schon um 700 vor Christus bekannt, Sinti und Roma haben sie über Jahrhunderte als ihr Instrument weitergeführt. Nach dem 2. Weltkrieg wurde in Rumänien die Panflöte wieder populär und mit den Künstlern Fanica Luca und George Zamfir bekam sie wieder einen festen Platz in der Reihe der klassischen Blasinstrumente. Mit „In the ghetto“ von Elvis Presley, „Der einsame Hirte“ von James Last mit George Zamfir, den „Angles“ von Robie Williams und „Sailing“ von Rod Steward zeigten Christian Hofmann mit der Panflöte und Albrecht Hench wie herrlich die beiden Instrumente harmonieren. Die beiden letzten Stücke faszinierten besonders, da Hoffmann sie auf einer Panflöte aus Glas vortrug, die er selbst gebaut und mit einem speziellen Lichteffekt ausgestattet hat.
Georg Veh

Konzert am 19.11.06 in Bestenheid -


Hier der lesbare Text zum Konzert in Bestenheid

Konzert der besonderen Art



Panflöte und Alphörner erklangen in der Kirche St. Elisabeth



Bestenheid. Ein Konzert besonderer Art fand am Sonntag in der katholischen Kirche St. Elisabeth statt. Ausführende waren der hoch qualifizierte Panflötenbläser Christian Hofmann und das Alphorn-Quartett "Alptraum", Dorfprozelten.

Als Moderatorin fungierte Brigitte Kohout, die Christian Hofmann vorstellte, der schon mit acht Jahren das Spiel auf der Klarinette erlernte, später auch auf dem Saxophon. Schließlich entdeckte er seine Liebe zur Panflöte und stellte sie selbst her, wie er das auch heute noch tut.

Die vielen Besucher konnten sich davon überzeugen, dass Hofmann ein Meister dieses Instruments ist, das es in Sopran, Alt, Tenor und Bass gibt. Hofman benutzte vor allem die Alt-Panflöte und hatte für die Einführung eine Komposition von Elvis Presley ausgewählt: "In the ghetto", eine Melodie für romantische Stunden. Einfühlsam und zärtlich klang anschließend "Everything I do it for you" mit langsamen Triolen.

Im Jahr 2001 wurde das Alphorn-Quartett in Dorfprozelten gegründet, und zwar von Schreinermeister Helmut Prinz, der aus einem Ast ein Hirtenhorn schuf, dem er einige passable Töne entlockte. Da Prinz zwar sehr musikalisch war, aber nie eine Ausbildung an einem Instrument erfuhr, ließ er sich von Fachleuten beraten, so auch von dem Dirigenten der Dorfprozeltner Blasmusik, Erich Kohlhepp. Das erste Alphorn erklang beim Weihnachtskonzert des Musikvereins im Jahr 2001.

Das Alphorn hat eine Länge von 3,60 Metern, ist in F-Dur gestimmt und verfügt als Naturhorn über vier Oktaven. Auf solchen Instrumenten herrschen getragene Melodien vor, so auch Beim "Gloria" oder "De Berner" oder "Uf de Bänklalp" aus der Schweiz. Besonders feierlich klang der "Alphornchoral" in gefälliger Harmonie.

Nicht nur moderne Popularmusik lässt sich mit der Panflöte interpretieren, auch Klassik. Welche fortgeschrittenen Klavierschüler kennen nicht das "Rondo a la turca" von Mozart, bekannt als der "Türkische Marsch"? Meisterhaft erklang dieser auf der Panflöte. Hofmann ließ sich bei allen Vorträgen von CD-Aufzeichnungen begleiten und präsentierte das Stück hervorragend. Es folgte das sehnsuchtsvolle "My way". Ergriffen lauschte man dann dem "Ave Maria" von Franz Schubert, und das folgende Stück "A whiter shade of pale" passte bestens dazu mit seiner ehrfurchtsvollen Melodie.

Aber auch die Alphornbläser wollten da nicht nachstehen und hatten das "Menuett Nr. 2" von Wolfgang Amadeus Mozart ausgewählt, das ihnen gut gelang und in das auch einige Echos eingefügt waren. Interessant war das nächste Stück "Alplstock" in Rondo-Form. Obwohl die Panflöte eines der ältesten Instrumente ist, weiß man kaum etwas über ihre Entstehung. Die ersten Hinweise fand man in der griechischen Geschichte um 750 vor Christi. Populär ist sie in Rumänien. Mit dem Lied von James Last "Der einsame Hirte" wurde dieses Instrument im westlichen Europa bekannt. Nicht zu überhören ist das Zweiachtel-Einviertel-Thema des melodischen Stücks. Im folgenden Lied "Sailing" konnte man einen beliebten Song vernehmen.

Natürlich wartete das Publikum auf einen gemeinsamen Auftritt der Alphornbläser mit dem Panflöten-Meister. Die Voraussetzung dazu schuf Erich Kohlhepp, der eine "Hirtenweise" für das Weihnachtskonzert 2003 komponiert hat und "Pans Alptraum" für das im Jahr 2005. Im Dreivierteltakt übernahmen die vier Bläser nacheinander die Melodie.

Im letzten Stück präsentierte Erich Hofmann einige dezente Triolen. Die Akteure konnten sich über einen lang anhaltenden Beifall freuen. Brigitte Kohout dankte ihnen für ihr schönes Spiel und bat um einen Obolus am Ausgang. Im Pfarrheim bestand die Möglichkeit, eine CD zu erwerben. wi

Konzert im Januar 2006

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Konzert im Juni 2005

Leider druckte die Zeitung den Namen falsch -


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